Bericht 2014 – die erste Hälfte

Hier der Bericht für das erste Halbjahr direkt aus dem Projeto. Wie gewohnt aus dem portugiesischen Übersetzt.

Das erste Halbjahr 2014 war ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Gleichzeitig haben wir wichtige Ziele erreichen können.

Die Zusammenarbeit mit dem Kultur und Erziehungsministerium der Stadt Salvador entwickelt sich weiterhin positiv, so dass wir damit rechnen können mehr finanzielle Unterstützung für dieses Jahr zu bekommen. Zurzeit bekommen wir 900 Reais (ca. 300€) pro Jahr und Kind unter 5 Jahre. Somit haben wir in dieser Hinsicht mehr finanzielle Sicherheit um den Lohn der Mitarbeiter zu bezahlen.

Gleichzeitig mussten wir den Aufforderungen dieser Behörden nachkommen und Räumlichkeiten, Toiletten und Duschen bauen bzw. renovieren. Glücklicherweise konnten wir mit der Unterstützung von der Software AG Stiftung und der Mahle Stiftung rechnen. Dadurch war es möglich in diesem Jahr mehr Kinder aufnehmen, was eine große Hilfe für die Bewohner des Viertels ist. Wir betreuen z.Z. 56 Kindern in der Zeit von 7 ­bis 17 Uhr und bieten drei Mahlzeiten an.

Weiterhin haben wir große finanziellen Schwierigkeiten, die wir dank der Spenden an die „Freunde der Erziehungskunst“ überwinden konnten. An dieser Stelle, unser herzliches Dankeschön an alle Spender in Europa, die uns weiterhin unterstützen. Gemeinsam mit Fabiana Naka haben wir unseren Jahresplan für das Jahr 2014 erarbeitet. Dabei haben wir auch die Klassen organisiert und eine rückwirkende Bewertung unserer Arbeit in dem Jahr zuvor besprochen.

Zwischen Januar und April 2014 ergänzt und bereicherte Anna Sinnel, eine Praktikantin aus Deutschland, unsere Arbeit.

Am 27. Januar fing das Schuljahr an. Die Kinder wiederzusehen und deren Entwicklung während den Ferien zu beobachten war eine große Freude. Auch die „neuen“ Kinder wurden empfangen, und trotz der allgemeinen Eingewöhnungsschwierigkeiten, haben auch sie diese Phase schnell überwunden und fühlen sich inzwischen bei uns sehr wohl.

Frau Marta Argolo kam auch um unsere pädagogische Arbeit zu unterstützen. Es begleitete sie Pedro Ivo, ein ehemaliger Mitarbeiter, der uns mit seinen selbstkomponierten Kinderliedern wieder erfreut hat.

Am 5. Februar hatten wir den ersten Elternabend. Dabei hatten wir eine positive Diskussion mit den Eltern über die Bedeutung von Elternarbeit und­ Engagement für unser Projekt und die Eltern haben sich bereit erklärt mehr an den Aktivitäten und Aktionen des Projektes zu beteiligen.

Unsere Ärztin Dr. Ednalva, die ehrenamtlich bei uns arbeitet, ist nach wie vor nicht nur für die Kinder da, sondern auch für die Erziehern und Eltern. Ihre ruhige Art mit den Kindern umzugehen wird von uns sehr geschätzt.

Unsere Mitarbeiterinnen nahmen an verschiedenen Seminaren vom Bildungs­ und Kulturministerium zu wichtigen sozialpädagogischen Themen teil. Darunter: „Nachhaltigkeit der sozialen Arbeit“, „Chronische Krankheiten“ und „Die verantwortungsvolle Rolle des Vaters“. Außerdem haben wir gelungene Ausflüge mit den Kindern in den Zoo gemacht und ende Februar den langersehnten Karnevalfest lustig gefeiert. Auch den Muttertag, Ostern und Johanni gehörten zu unseren Festlichkeiten.

Mit Dankbarkeit haben wir verschiedene Spenden bekommen, wie z.B. Nahrungsmitteln, Putzmaterial, Gasflaschen und sogar Ostereier. Besonders letztere wurden von den Kindern sehr  begrüßt.

Ende März fand ein großes Sommer Abschiedsfest. Das war ein wunderbares Erlebnis, denn alle, auch die Erzieherinnen, haben daran teilgenommen, mit Wasser gespielt und dabei großen Spaß gehabt.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei allen, die uns seit Jahren in guten und schlechten Zeiten unterstützen, begleiten und an unsere Arbeit glauben, denn unsere Arbeit ist für die Kinder dieses Viertels eine wirkliche wichtige Arbeit, die weiterleben soll.

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